Eine wunderschöne Segelfreizeit liegt mittlerweile hinter uns. Uns hat die Freizeit so gut gefallen, dass wir direkt an die Planung fürs nächste Jahr gegangen sind. Genauere Infos wird es Anfang 2023 geben. 

Hier geht es zur Fotogalerie 2022. 

 

Rückblick:

In Lelystad angekommen, ging es ersteinmal etwas essen und einkaufen, obwohl wir vom recht starken Wind beinahe umgepustet wurden. Die Jugendlichen waren total geflasht von den anderen Produkten, die es in niederländischen Supermärkten zu kaufen gibt und deckten sich sofort mit allen möglichen Spezialitäten ein. Nach der Sicherheitseinweisung durch unsere Skipperin Zippie und unseren Maat Thijs an Bord der "Allure", begann unser Kennenlernabend. Am nächsten Morgen hieß es aufstehen, frühstücken und dann an Deck kommen zum Ablegen. Thijs erklärte uns, wie alles funktioniert und brachte uns wichtige Knoten bei, die wir fürs Segeln brauchten. Mit dem Segeln wurde es alledings aufgrund zu hoher Windstärke am ersten Tag nichts. Dafür schipperten wir gemütlich durch hohe Wellen und im Sonnenschein bis nach Hoorn. Bis zum Abendessen blieb Zeit die Stadt zu erkunden. Später am Abend spielten wir noch auf einer Wiese am Hafen die zwei Gruppensppiele "Gordischer Knoten" und "Blinder Mathematiker". Danach gab es, so wie jeden Morgen und jeden Abend eine kurze Andacht zu den "Perlen des Glaubens", die von allen mit Spannung verfolgt wurde.

Mittwochmorgen hieß es erneut früh raus aus den Federn, denn wir wollten segeln. Wind und Wetter ließen dies inzwischen wieder zu und so legten wir ab und mussten kurz danach unter Thijs' Anweisung die Segel hissen. Vom Wind geleitet fuhren wir durch eine Schleuse endlich aufs IJsselmeer und erblickten schier endlose Weite, die nur durch ein herannahendes Unwetter getrübt wurde, weshalb wir dann im Regen in den Hafen von Medemblik einlaufen und im die Segel der Allure wieder zusammenpacken mussten. Danach hatte jeder etwas Freizeit und konnte Medemblik auf eigene Faust erkunden.

Neuer Morgen, neues Wetter und das Wetter war wunderschön. Keine Wolke am Himmel und trotzdem ein schöner Wind. Und so segelten wir nach Lemmer, an das gegenüberliegende Ufer des IJsselmeers, wo wir einen entspannten Nachmittag am Strand verbrachten und nach dem Abendessen (es gab Hamburger von der Skipperin persönlich gergrillt) den Sonnenuntergang bei einem Spaziergang genießen konnten.

Der nächste Tag begann mit ordentlich Seegang. Das Mittagessen auf dem Wasser gestaltete sich als Herausforderung für so manchen Magen. Gegen Abend liefen wir im malerischen Stavoren ein, wo es laut Skipperin Zippie den besten Kibbeling (panierter Kabeljau) am gesamten IJsselmeer gibt. Nachdem wir gemeinsam einen Escape-Room gespielt haben, waren wir alle noch lange draußen, saßen auf dem Steg und haben uns unterhalten während die Sonne langsam unterging.

Mit dem nächsten Morgen brach auch die letzte Etappe unserer Segelfreizeit an und wir schipperten in unseren Zielhafen Enkhuizen. Dort rafften wir ein letztes Mal die Segel und machten uns auf den Weg an den dortigen Strand.  Vom Strand aus machten sich dann alle auf den Weg in die Innenstadt, schlugen sich dort durch das stattfindende Jazz-Festival und suchten den nächsten Supermarkt, um sich für die Rückfahrt einzudecken. Einige versuchten sich danach noch an den laut Zippie besten Pommes Hollands. Gemeinsam grillten wir dann noch mit Zippie und Thijs und verbrachten an Deck noch einen schönen Abend. Und dann war der Moment des Packens gekommen. Wir mussten am folgenden Morgen das Schiff verlassen und uns von Ziipie und Thijs verabschieden. Der Abschied fiel uns allen nicht leicht

Wir möchten an dieser Stelle Zippie und Thijs noch einmal von ganzem Herzen für diese unvergessliche Zeit danken und freuen uns auf die nächste Freizeit mit ihnen.